Über mich

Annika Salingré

Geographin M.A.
systemische Coachin
Querdenkerin

Meine Arbeitsweise

Im Zentrum steht das Prinzip mit Men­schen zusammen an ihren Themen zu arbeiten, nicht einfach nur für sie; meine Kund.innen nicht nur ernst zu neh­men, sondern ihre Rolle als Expert.innen für sich selber anzuerkennen und hervor zu heben. Ich möchte sowohl die kognitiv-intellektuelle als auch die affektiv-emotionale Ebene einbeziehen. Gemeinsam beobachten, kritisch hinterfragen, Dinge wagen, sich ab von ausgetretenen Wegen bewegen, etwas entstehen lassen oder entwickeln.

Meine Arbeitserfahrung

In der politischen Bildungsarbeit, internationalen Zusammenarbeit, in inter- und transkulturellen Kontexten, in der Gewerkschaftsarbeit, in der geographischen Entwicklungsforschung, als Moderatorin, im Projektmanagement, mit öffentlich geförderten Projekten, mit Flüchtenden und Geflüchteten, in selbstverwalteten Kontexten, an Hochschulen, in Deutschland, Frankreich, Bangladesch, Indien, Indonesien, Nepal und Vietnam, auf Deutsch und Englisch, mit partizipativen Methoden, gendersensibel, mit Jugendlichen, mit Erwachsenen, mit Privatpersonen, mit internationalen Fachkräften, als Angestellte sowie freiberufich und ehrenamtlich.

Meine Arbeit- und Auftraggeber

Akademie für internationale Zusammenarbeit der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit, Beginen Köln e.V., Deutscher Frauenring Leverkusen, Deutscher Gewerkschaftsbund, DGB Bildungswerk BUND, Engagement Global, Femnet e.V., Forum Unna, Frauenberatungszentrum Köln, Frauenbildungs- und Tagungshaus Zülpich, Friedrich-Ebert-Stiftung, Gender.Macht.Raum (Hochschulgruppe, Bonn), Hans-Böckler-Stiftung, Hochschule Bochum, Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg, Kolping-Netzwerk für Geflüchtete, oikos e.V., Rosa-Luxemburg-Stiftung, Sneep Münster, Stiftung Zukunft der Arbeit und der sozialen Sicherung, Universität zu Köln, Volkshochschule Köln, Weitblick e.V., Wilde Rose e.V., Zonta Club Leverkusen, Einzelpersonen, u.v.m.

Mitgliedschaften

Altstipendiat.innen-Netzwerk der Hans Böckler Stiftung.

FEMNET e.V., Nichtregierungsorganisation, die sich für die Durchsetzung der Rechte von Frauen weltweit einsetzt.

Gesellschaft für Erdkunde zu Köln e.V., Verein von Kölner Geograph.innen und Geographie-Alumni, die Neugierde für das Fach Geographie als eine ganzheitliche und problemorientierte Disziplin wecken wollen und geographisches Wissen, regional und thematisch aufbereitet, vermitteln will.

Spinnen-Netz e.V., ein berufliches Netzwerk für Idealist.innen und Querdenker.innen, die im Non-Profit-Bereich tätig sind.

ver.di, Dienstleistungsgewerkschaft die sich auch um die Belange von Selbständigen kümmert.

Foodsharing, Initiative gegen Lebensmittelverschwendung, die überproduzierte und nicht gewollte Lebensmittel vor der Tonne „rettet“ und sie unentgeltlich an Interessierte, Bedürftige und Organisationen verteilt.

Warum querdenker.in?

Auf Ebene der Coaching-, Lern- und Arbeitsprozesse bringe ich meine Un­konventionalität und meine Fähigkeit zum Querdenken ein. Dadurch, dass ich zuhöre, sowohl sehr grundsätzliche als auch ungewöhnliche Fragen stelle, eröffne ich Menschen den Raum, Dinge anders zu be­trachten und auf neue Ideen zu kommen. Dadurch, dass ich Prozesse fernab von klassischen Me­thoden und Strukturen gestalte, entstehen sowohl Freiräume als auch Irrita­tionen, die Neu­gierde, Motivation und Energie freisetzen und die Kund.innen auf kognitiv-in­tellektuel­ler und auch auf affektiv-emotionaler Ebene ansprechen. Dadurch, dass ich meine ei­gene Art in den Prozess einbringe, mich inhaltlich aber zurückhalte, erfahren und sou­verän bin und dabei sehr wertschätzend und vertrauensvoll mit meinen Kund.innen umgehe, können sie sich gut betreut fühlen und auf effiziente Art Ergebnisse von hoher Qualität erzie­len.

Was hat es mit dem . auf sich?

Der . ist ein Gender-Punkt (z.B. „Kund.innen“ für „Kundinnen und Kunden“) und soll ein Mittel der sprachlichen Dar­stellung aller sozialen Geschlechter und Geschlechtsidentitäten, auch jener abseits des gesellschaftlich hegemonialen Zweigeschlechtersystems sein. Die Intention ist, durch den Zwischenraum einen Hinweis auf diejenigen Menschen zu geben, welche nicht in das Frau-Mann-Schema hineinpassen oder nicht hin­einpassen wollen. Diese Form der sprachlichen Darstellung ist mir persönlich wichtig und insofern spiegelt sich meine persönliche Haltung auch im Namen „querdenker.in“ wider.

Das Eigene, Macht und Privilegien in der Bildungsarbeit

Meine Rolle als Gestalterin von Prozessen sowie als Seminarleiterin und in der Zusammenarbeit mit anderen reflektiere ich ständig. Sowohl im Austausch mit Kolleg.innen als auch für mich selber. Meiner Privilegien als weiß sozialisierte und weiß gelesene Person, als EU-Bürgerin, als Akademikerin, als ohne Existenzängste im globalen Norden aufgewachsener Person, als selbstbewusster und relativ wortgewandter Mensch, bin ich mir bewusst. Ebenso dessen, dass meine Rolle als Seminarleiterin und Prozessgestalterin eine gewisse Macht mit sich bringt. Ich bemühe mich mit meinen Privilegien und der damit einhergehenden Verantwortung angemessen umzugehen, die Zusammenarbeit immer respektvoll, wertschätzend, offen und partizipativ zu gestalten.